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Stadtfuchs Tiemann auf der Pirsch?

Aktualisiert: 29. Apr. 2021

Dietlind Tiemann mit kluger Strategie und Taktik auf Lämmerfang?

Bild: CDU Brandenburg an der Havel


Der Chefredakteur der Havelstädtischen MAZ, Benno Rougk, schrieb heute einen Kommentar mit dem Aufhänger

Stadtregierung mit SPD und FW?
"Tiemann will sichere Mehrheiten schmieden und ihren Oberbürgermeister unter Druck setzen: dafür geht sie ein hohes Risiko."

Sollte sich der Inhalt bewahrheiten, inklusive des Postengeschachers zum Nutzen der FW, ist das schlimm genug. Die hergestellten Kausalitäten jedoch darf man getrost anders, sogar gegenteilig sehen.


Wer spickt da wen?

Zu vermuten ist, die Parteileitung der Freien Wähler hat mal wieder ihrem Drang zur Öffentlichkeit nachgegeben.und dürften wohl Dauergast in der Redaktion oder Kaffee um die Ecke sein.

Andererseits: Benno Rougk ist Schalk genug, hie und da ein paar Brosamen ins Getümmel zu schreiben. Das wiederum tut einer politischen Diskussion gut. Schaun wir mal, ob da was aufgeht? Tendenziell fügt sein Kommentar jedoch der SPD Schaden zu.


Gemeinsam einsam

Die Situation des OB hat sich nicht verändert: Freund, Feind, Parteifreund. Vielleicht nimmt er das stärker wahr als er nach aussen hin erkennen lässt. Von Anfang an erklärte Steffen Scheller, sich nicht als "Politischer Beamter" zu sehen.


Das mag man als Realitätsverweigerung sehen. Das Amt des OB ist dass eines Politischen Beamten. Seine Fähigkeiten als Kämmerer und Buchhalter der Stadt haben jedoch Ordnung in Strukturen gebracht, die zunächst einmal ebenso wichtig waren: das Verhältnis zur Landesregierung hat sich fast freundschaftlich entwickelt.


Der Zeitplan des OB ist vorgezeichnet: acht Jahre. Da darf die Zeit der Konsolidierung aus seiner Sicht zwei, drei Jahre dauern.


Der Scherz: "Scheller braucht sich nicht um Mehrheiten zu sorgen... -die CDU gegen, der Rest für ihn" machte vom ersten Tag an seine Runde.


Standpunkt

Die SPD wäre bei dem Geschacher auf jeden Fall der Verlierer und bis zur Wahl nicht mehr wahrnehmbar. Am Nasenring der CDU

Auch, wenn Dietlind Tiemann "Mutti" ja nicht so lieb hat. Muttis Taktik ist es allemal und ganz gewiss kein Risiko... -ausser für die SPD.


Das Angebot: FW und SPD bekommen einen Beigeordnetenposten im Rathaus. SPD-Parteichef Daniel Keip und der Freie Wähler Norbert Langerwisch bestätigen besagte Avancen, schreibt Benno Rougk.



Freitag 16.10.2010 | 22:41

aktualisiert

17.10.2020 | 9:40

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